Einen Schritt näher am Playoff-Final
Nach einem in die Länge gezogenem ersten Playoffspiel am Samstag, traten Piranha sowie Zug teils mit angeschlagenen und müden Spielerinnen zum zweiten Spiel an. Ein Glück, dass die Churerinnen, im Gegensatz zur Meisterschaft, beinahe alle Spielerinnen zur Verfügung hatten. Somit konnte das Tempo, auch wenn nicht vergleichbar mit dem ersten Match, wieder während der gesamten Spielzeit hoch gehalten werden; und dies erneut zu Gunsten Piranhas.
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Torschützin des Spiels Rebecca Ludwig Präsentiert von Würth International
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Torschützin des Spiels Prisca Decurtins Präsentiert von Cablex Schweiz
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Torschützin des Spiels Ramona Blumenthal
Präsentiert von Cablex Chur
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Das erste Playoffspiel verlangte mit seiner Verlängerung vor allem von den Churerinnen viel Kraft und Energie ab. Eine gute und schnelle Regeneration war sehr entscheidend für das folgende Spiel, 24 Stunden später. Nicht alle Spielerinnen erholten sich gleich gut, was aber für Piranha nicht so entscheidend war, da genug Spielerinnen für die Entlastung eingesetzt werden konnten.
Einmal mehr begann Piranha mit zwei Linien, und konnte so das Tempo erneut hoch halten. Beide Mannschaften zeigten sich aber weit weniger risikofreudig wie im Spiel zuvor. Piranha sowie Zug zeigten beide eine konstant gute Leistung, aber wieder einmal fehlte Effizienz. So war es auch keine Überraschung, als die ersten zwanzig Minuten ohne weitere spektakuläre Aktionen abgelaufen waren.
Im Folgenden zweiten Drittel kam, nach einigen Umstellungen in den Churerreihen, eine schnelle Reaktion der Gäste. In der 23. Minute erzielte Blumenthal auf Pass von Obrist das erste Tor für Piranha. Dieses Mal war es nicht Zug, die mit vereinzelten gefährlichen Kontern trumpfen konnten, sondern die Churerinnen. Nicht nur einmal konnte Torhüterin Heini ihren Mitspielerinnen dank einem guten Auswurf zu einer Torchance verhelfen.
Tore erst im letzten Drittel
In der 46. Minute erzielte Zug den Ausgleichstreffer nach inkonsequenter Slotarbeit der Bündnerinnen. Die Reaktion Piranhas kam unverzüglich. Mit zwei weiteren Treffern durch Decurtins und Ludwig (Girelli), ging Gast Piranha zum ersten Mal mit zwei Toren Abstand in Führung. Nach einer verhängten Strafe gegen Piranha Chur (Sgier) und einem Penalty für Zug, welchen Heini aber souverän abwehrte, konnte UHC Zugerland im folgenden Powerplay noch einmal ein Tor erzielen. Dabei blieb es aber letzten Endes und Piranha Chur konnte ein weiteres spannendes Playoffspiel für sich entscheiden.
Am kommenden Samstag wird das dritte Spiel der best-of-five-Serie in der GBC Chur ausgetragen. Chur hat bereits die erste Möglichkeit diese Serie frühzeitig zu beenden, anderenfalls geht es am Sonntag wieder Richtung Zug.
14.03.2010
UHC Zugerland
piranha chur
2:3 (0:0 / 0:1 / 2:2)
UHC Zugerland – Piranha Chur 2:3 (0:0 / 0:1 / 2:2)
Stadthalle Zug (Herti); SR: Dönz / Rüegg
Tore: 23. Blumenthal (Obrist) 0:1. 46. Bösch (Jochberg) 1:1. 48. Decurtins 1:2. 50. Ludwig (Girelli)
1:3. 52. Lüscher (Ausschluss Sgier) 2:3.
Piranha Chur: Stock; Ludwig, R.Camenisch, Blumenthal, Casanova, Obrist; Sgier, Gubser, Colagrande, Decurtins, L. Camenisch; Rasmussen, Girelli, Torri, Casutt, Beer.
UHC Zugerland: Schmid; Buzzi, Wehrle; Lüscher, Riccardi, Nussbaumer; Bösch, Gwerder; Hagg, Schneider, Zünti; Pommer, Peter.
Strafen: 1x2 Minuten für Piranha Chur
Bemerkungen: 51. Minute Penalty für Zug, Piranha Chur ohne Ruckstuhl (verletzt).










