Interview Lara Heini – Teil 1

9. Mai 2018

Lara Heini verbringt gerade hektische Tage, denn die letzten Prüfungen und Arbeiten für ihr Masterstudium an der HSG stehen an. Im Sommer wird sich die Lebenssituation der 23-jährigen auf einen Schlag verändern, dann nämlich, wenn sie Chur in Richtung Göteborg verlassen wird. Zuvor darf sich der Goalie-Nummer 1 von piranha und der Schweizer Nati auf einen ganz speziellen Abend freuen. Am 8. Juni findet die Bündner Sportnacht statt und Lara Heini ist für den „Bündner Sportler 2018“ nominiert.

Im ersten Teil des Interviews sprechen wir mit Lara über die Nomination, im zweiten Teil folgt dann ein Ausblick über ihr Engagement in Schweden.

Lara, du bist für den «Bündner Sportler 2018» nominiert, wie fühlt sich das an?

Grossartig! Auf eine Art fühle ich mich zwar nicht ganz wohl, neben diesen grossen Sportler nominiert zu sein, da wir im Unihockey meiner Meinung nach noch ziemlich weit von diesen Sportarten entfernt sind. Trotzdem zeigt es mir, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Ausserdem freut es mich, dass ich für meinen doch grossen Aufwand für die WM belohnt werde.

Warum sollen die Leute bei der Sportlerwahl für dich stimmen?

Schwierige Frage. Zum einen sollte für den Unihockey-Sport gestimmt werden, um ein weiteres Zeichen zu setzen. Vielleicht würde dies dem Stellenwert des Sports helfen. Ich habe weiterhin die Hoffnung auf eine Sportarena in Graubünden. Zum anderen, weil der Aufwand als Amateursportler nicht zu unterschätzen ist. Durchschnittlich sechs Trainings pro Woche, ein Masterstudium in einer anderen Stadt und noch arbeiten… Dies kann trotz weniger intensiven und weniger häufigen Trainings als bei Profisportler streng sein.

Was denkst du über die Konkurrenz und wie schätzt du deine Chancen ein?

Die Konkurrenz ist extrem stark, mit Nevin Galmarini ist schliesslich sogar ein Olympiasieger dabei. 

Die Sportlerwahl wird von einem Galaabend begleitet. Auf was freust du dich am meisten und welchen Bündner Sportler würdest du gerne kennenlernen?

Ja auf diesen freue ich mich sehr. Ich denke, mit all diesen grossen und unterschiedlichen Sportler wird es extrem interessant. Ausserdem freue ich mich, dass Flurina Marti mich begleiten wird:). Dario Cologna würde ich gerne einmal treffen, da ich seine Leistung enorm beeindruckend finde. Zusätzlich würde ich mich über die Anwesenheit von Nino Niederreiter freuen, da er noch Wettschulden hat;)

Interview Teil 2

Titelbild: Erwin Keller / Bild: Fabrice Duc