Bündner Kleinfeld-Cup 29.08.2010
Am vergangenen Sonntag starteten wir mit dem Bündner Kleinfeld-Cup im Vial in Ems. Da sich nur drei Mannschaften angemeldet hatten, mussten wir zweimal gegen Ruinaulta Devils Valendas und zweimal gegen Blau Gelb Cazis antreten.
Wir „Golden Oldies“ sind also wieder zurück! Mit Lust auf Meisterschaft, mit Lizenz und mit „Kind und Kegel“!
In den ersten Spielminuten gegen Ruinaulta Devils Valendas war offensichtlich, dass noch eine gewisse Nervosität im Spiel war. Wir konnten unsere Leistung nicht einschätzen. Auf der einen Seite träumte man von einem Comeback mit Pokal, auf der anderen Seite die Angst im Nacken, als Oldies vom Platz gefegt zu werden.
Allmählich fanden wir unseren Rhythmus und die Bälle fanden den Weg ins Tor. Der 1. Sieg mit einem 11:3 freute uns. Der 2. Match gegen Blau Gelb Cazis begann etwas harzig, bis wir uns wieder darauf besannen, dass doch in erster Linie der Ball läuft und so kam es bis zum Schluss doch noch zu einem 6:2 Sieg.
Das fehlende Sommertraining machte sich langsam bemerkbar, da alle Spiele 2x20 Min. gespielt wurden. Durch die Spielfreude und den Fan-Club (auf der Bank sassen mehr Kinder als Einwechselspieler!) erkämpften wir unseren 3. Tagessieg mit einem 6:3 gegen Ruinaulta Devils Valendas.
Nun ging es beim 4. und letzten Spiel um die Wurst. Das ganze Turnier nur mit zwei Linien durchzuspielen (wir waren einfach nicht mehr) zehrte an unseren Kräften. Die körperliche Bilanz war bis dahin ein lädiertes Knie von Doris, ein überdehntes Band von Jacky und der ausgeschlagene Zahn von Claudia sollte nun noch im letzten Match folgen.
Die letzte Partie war hart - und nicht immer fair - umkämpft. Beide Teams wollten den „Pot“ um jeden Preis…und so ruppig gingen alle zur Sache. Ein Tor, welches Claudia Koch auf sicher hatte, hat der Schiri Blau Gelb Cazis geschrieben und anschliessend - mit schwindenden Kräften - fiel unsere Gegenwehr zu mager aus. Wir verloren dieses Spiel mit 4:8 und die Rechnerei um den Pokal ging los.
In Siegen: Gleichstand, in Direktbegegnung: Gleichstand, nun zählte das Torverhältnis. Nach langer Warterei stand fest: 2 Tore fehlten uns zu dem Pokal und einem Einstand mit „furioso“.
Alles in allem aber ein lässiges Turnier. Man hatte das Gefühl, dass die frühere Form während diesen 10 - 14 Jahren ohne Meisterschaft „konserviert“ werden konnte. Wir wurden nicht viel schlechter, aber leider auch nicht viel besser.
Und zum Schluss des Tages, als ich noch etwas enttäuscht auf der Matchbank sass, meinte mein Sohn Timmy: Aber Mami, warum bisch du denn trurig? Ihar sind doch alli aso guet gsi!
Er zauberte mir wieder ein Lachen ins Gesicht - willkommen zurück im Familien-Alltag.
Irene Furrer-Willi









