Ungeschlagen nach Hinrunde

11. November 2017

Bild: Fabducphotography

Auch nach dem letzten Spiel der Hinrunde bleibt piranha ungeschlagen. Die Churerinnen gewinnen dank einer guten Teamleistung gegen Unihockey Berner Oberland mit 7:1: Lina Wieland und Priska von Rickenbach überzeugten bei ihren Comebacks.

Nach acht gespielten Runden stand gestern Abend bereits das letzte Spiel der Hinrunde an. Auswärts gegen Aufsteiger Unihockey Berner Oberland (BEO) hatte piranha die Chance, das neunte Spiel in Serie zu gewinnen und die Hinrunde ungeschlagen zu überstehen. Die Überzeugung, dies zu erreichen zeigte piranha von Beginn weg mit viel Ballbesitz und schnellen Passkombinationen. Die erste grosse Chance liess aber bis zur 5. Minute auf sich warten. Chiara Gredig scheiterte nach einem mustergültigen Alleingang nur knapp an der gegnerischen Torhüterin. Es verstrichen knappe weitere fünf Minuten, bis piranha zum ersten Tor kam. Katrin Zwinggi vollendete das Zuspiel von Captain Seraina Ulber zur 1:0 Führung. Die schwächste Phase zeigte piranha im eigenen Powerplay, als es ihnen nicht gelang sich festzusetzen. Ansonsten zeigten die Churerinnen einen sehenswerten Start und liessen kaum Chancen des Gegners zu.

Priska von Rickenbach mit erfolgreichem Comeback

Im Mittelabschnitt gelang den Bündnerinnen ein furioser Blitzstart. Bereits nach dem Anpfiff spielten sie mit viel Tempo und Laufbereitschaft auf. Nach nur 28 Sekunden wurden sie für ihren Einsatz belohnt, denn Flurina Marti erzielte vor dem gegnerischen Tor den zweiten Churer Treffer. Das bilderbuchmässige Zuspiel kam wiederum von Seraina Ulber. Die selbe Formation war auch einen Einsatz später kaum zu bremsen. Nur wenige Sekunden nach einem Freistoss der Bernerinnen in der Churer Ecke lancierte Ulber mit einem langen Ball Zwinggi, die erfolgreich auf 3:0 erhöhte. Seraina Ulber verbuchte dabei bereits den dritten Assist beim dritten Churer Tor. Lina Wieland und Priska von Rickenbach feierten heute nach langen Verletzungspausen ihr Comeback. Von Rickenbach benötigte nur gerade 28 Minuten, ehe sie zum ersten Tor kam. Auf Zuspiel von Silja Eskelinen erzielte sie das sehenswerte 4:0 für Chur und zeigte damit ihre weiterhin bestehende Klasse auf. Chiara Rensch baute zwei Minuten später nach einer weiteren mustergültigen Kombination die Führung auf 5:0 aus. Beo versuchte zwar immer wieder druckvoll zu agieren, kam aber nur selten zu Chancen. In der 39. Minute gelang ihnen nach einer solchen Druckphase der Anschlusstreffer. Etwas glücklich fand der Ball bei einem Konter den Weg zu Vera Meer, die das 4:1 erzielte.

Ulber nach 4 Assists noch mit einem Tor

Der Schlussabschnitt zeigte ein ähnliches Bild. Piranha war die spielbestimmende Mannschaft und zeigte über alle drei Formationen eine gute Leistung. Erneut gelang den Churerinnen ein Treffer nach wenigen Sekunden. Seraina Ulber bediente Katrin Zwinggi, die den Ball erfolgreich im Tor unterbringen konnte. Ulber die bereits zum vierten Mal den entscheidenden Pass spielen konnte kam in der 57. Minute auch noch zu ihrem ersten Tor an diesem Abend. Nachdem die Churerinnen etwas Tempo aus dem Spiel genommen hatten war Seraina Ulbers Treffer zum 7:1 auch gleich das Endresultat.

Mit dem gestrigen Sieg schliesst piranha die Hinrunde ungeschlagen auf Platz 1 ab. Das nächste Spiel findet am 18. November auswärts in St. Gallen statt.


Unihockey Berner Oberland – piranha chur 1:7 (0:1, 1:4, 0:2)
RAIFFEISEN Arena Gürbetal, Seftigen. 107 Zuschauer. SR Crivelli/Rampoldi.
Tore: 10. K. Zwinggi (S. Ulber) 0:1. 21. F. Marti (S. Ulber) 0:2. 23. K. Zwinggi (S. Ulber) 0:3. 29. P. Von Rickenbach (S. Eskelinen) 0:4. 31. C. Rensch (P. Von Rickenbach) 0:5. 40. V. Meer (K. Würsten) 1:5. 41. K. Zwinggi (S. Ulber) 1:6. 57. S. Ulber (K. Zwinggi) 1:7.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Unihockey Berner Oberland. keine Strafen.
Bemerkungen: Zwinggi und Törnqvist als beste Spielerinnen ausgezeichnet.
Piranha chur: Heini, Marti, Cotti, Ulber, Zwinggi, Dellagiovanna, Handl, Eskelinen, von Rickenbach, C. Rensch, Spichiger, Gredig, Wieland, L. Rensch, Kühne, Breu, Buchli