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Wut

WM: Das Spiel der Wahrheit

Schweiz - Schweden lautete der WM-Final vor zwei Jahren in Västerås. Mit 6:2 haben die Nordländerinnen die Partie damals für sich entscheiden können. Zur Neuauflage des Duells kommt es heuer bereits im Halbfinal. Da die WM-Gruppen ausgelost worden sind, ist es möglich, dass die beiden letztmaligen Finalisten nun bereits "eine Runde" zu früh aufeinander treffen.

 

 

 

 

Im Schweizer Lager ist man sich bewusst, dass man gegen die übermächtig erscheinenden Schwedinnen in der Aussenseiterrolle ist. Zu stark hat sich das Team von Jan-Erik Vaara in den bisherigen Spielen präsentiert. Das sagenhafte Torverhältnis von 87:1 Toren in vier Spielen spricht Bände über die Klasse der Gelb-Blauen.

 

Doch die kleine Chance, die man hat, will man nutzen. Und schliesslich gibt es mehrere Spielerinnen, die schon einmal jubelnd an einer WM die Schwedinnen vom Feld schickten: 2009 an der U19 WM gelang den Jung-Eidgenossinnen das Husarenstück, als sie gegen Schweden (mit Ex-piranha-Trainer Marcus Holm an der Bande und damals ebenfalls als "unschlagbar" eingestuft) in der Verlängerung 8:7 gewannen. Die Torschützin des damaligen Siegtreffers: Julia Suter. Die Stürmerin vom UHC Dietlikon überzeugte an der bisherigen WM und scheint mit ihren Linienkolleginnen Corin Rüttimann und Mirca Anderegg die Form für einen erneuten Sensations-Coup bereits gefunden zu haben! Die wirblige Linie führte im Viertelfinal gegen Lettland die Wende im anfangs zähen Spiel herbei und scheint bestens gewappnet zu sein, auch gegen die Skandinavierinnen zu skoren.

 

Schauen Sie sich das Video-Interview mit piranha-Verteidigerin Ramona Gabathuler zur Einstimmung auf das Spiel der Spiele der diesjährigen WM an!

 

Das "Spiel der Wahrheit" heute live auf SF2: 16.05 Uhr

 

Bild (unihockey-pics.de): Mirca Anderegg und Julia Suter beschäftigen gleich vier lettische Verteidigerinnen im Viertelfinal.

 

 

 

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