10 Jahre Schweizer Meister – Teil 2

3. April 2020

Vor zehn Jahren war es soweit: piranha chur holte sich die erste Schweizer Meisterschaft der Geschichte! Es war der Startschuss in eine sehr erfolgreiche Dekade. In einer vierteiligen Serie schauen wir nochmals auf die Geschehnisse der historischen Saison 2009/10 zurück.

Teil 2 – Playoff-Halbfinal + Team

Am Freitag, 12. März 2010 fand das erste Spiel der best-of-5-Serie gegen die Burgdorf Wizards in Chur statt. Die Südostschweiz schaute folgendermassen auf den Halbfinal voraus:

SO_2010-03-12_Piranha Chur steigt als Favorit in die Halbfinals

Die Geschichte des Playoff-Halbfinals ist schnell erzählt. Auf dem kürzesten Weg sicherten sich die piranhas die Finalqualifikation. Mit 6:4, 8:4 und 9:0 wurden die Bernerinnen abgefertigt. In den ersten beiden Spielen gingen die Wizards zwar jeweils in Führung und die piranhas hatten etwas Mühe. Die Antwort folgte aber jeweils spätestens im Schlussabschnitt. Das dritte Spiel zuhause in der GBC war dann mit dem Shutout von Sara Vitetti die Kür der Serie.

Bilder von Damian Keller, unihockey.ch

Hier nochmals ein Blick in „Die Südostschweiz“ während der Halbfinal-Zeit:

SO_2010-03-19_Ramona Gabathuler will mit Piranha den Sack zumachen

SO_2010-03-21_Piranha Chur qualifiziert sich souverän für den Playoff-Final


Die erst 17-jährige Corin Rüttimann war zusammen mit Mirca Anderegg und der Finnin Elina Kujala eine der besten Churer Skorerinnen in der Saison 2009/10. Anderegg, die von Dietlikon nach Chur zurück gekehrt war, wurde nebst dem neu verpflichteten Trainer Mark van Rooden als eines der fehlenden Puzzleteile genannt. Das Team der Saison 2009/10 zeichnete sich durch einen guten Mix von älteren, erfahrenen und jungen, ambitionierten Spielerinnen aus. Nebst Rüttimann waren auch Flurina Marti (18), Seraina Ulber (19) und Katrin Zwinggi (20) aus dem aktuellen Kader damals bereits dabei.

Hier ein Blick auf das komplette Kader der Saison 2009/10:

Torhüterinnen Stürmerinnen
#33 Sara Vitetti #12 Manuela Dominioni
#41 Daniela Kessler #13 Sonja Putzi
#14 Mirca Anderegg
Verteidigung #16 Isabelle Fausch
#7 Sabrina Scheiwiller (Arpagaus) #17 Brigitta Wegmann
#10 Ramona Matt (Gabathuler) #18 Michelle Russi
#11 Geraldine Rossier #19 Karolina Kujala
#15 Karin Hartmann #22 Seraina Ulber
#21 Simona Streiff #23 Ramona Mathis (Kindschi)
#24 Flurina Marti #28 Elina Kujala
#31 Laura Bürgi #61 Katrin Zwinggi
#88 Tanja Kornberger #92 Corin Rüttimann
   
Staff: Mark van Rooden, Drago Petrovic, Ruedi Zulauf, Cilia Rohner-Malär, Patrick Vetsch

 


Mehr zu den beiden ersten Playoff-Final-Spielen folgt im 3. Teil der Serie am Dienstag, 7. April.

Titelbild: Damian Keller